4. Tage der Utopie, Entwürfe für eine gute Zukunft 19.-24.April 2016, Christian Jensen Kolleg, Breklum Sechs Tage Zeit weite und innere Wege zu gehen.

Der Wunsch, verantwortungsbewussten Experimenten und Denkansätzen zu begegnen, nimmt zu. Wir brauchen die Inspiration, weil wir spüren, dass unsere “Probleme nicht mit der Denkweise gelöst werden können, durch die sie entstanden sind”. Wir brauchen gute Entwürfe für die Zukunft.
Das Zusammenwachsen der Welt unter den Bedingungen der Globalisierung löst beständig Konflikte aus, die weit entfernte regionale Spannungsfelder bis in unseren Alltag treiben. Wir spüren die Mitverantwortung unserer Kultur. Überwunden geglaubte Ideologien erwachen, auch weil wir uns ohnmächtig glauben gegen desillusionierende Sachzwänge bundespolitischer, europäischer und globaler Dynamiken. Unsere Integrationsaufgaben zeigen, dass wir konkret Anteil an der Lösung von globalen Aufgaben haben können, wenn sich die gesellschaftlichen Bedingungen in unserem konkreten Umfeld verändern. Die Notwendigkeit vor Ort gemeinschaftlich zu handeln nimmt zu.
Dabei sind Möglichkeiten zu entdecken, sich gegen das “wir können ja eh nix machen” zu stellen, gerade auch in Verbindung mit den besonderen Bedingungen und Aufgaben des ländlichen Raumes.
Das Eingebettetsein des CJK in die Ruhe und Schönheit Nordfrieslands sind beste Voraussetzungen für die Stimmung der Tagung. Ihre Dramaturgie schafft Möglichkeiten des Dialogs mit unseren Referent_innen, ihren sehr unterschiedlichen Themen und zwischen den Teilnehmenden, die sich von Tagungen unterscheidet, die volles Programm haben. Wir weiten den Raum für Austausch und Begegnung, weil wir uns Zeit nehmen wollen. Jeder Abend ist dabei eine Kooperation zwischen Vortrag und Auftragskomposition. Der am nächsten Morgen folgende Workshop schafft jeweils die Gelegenheit die Entwürfe der Vortragenden zu diskutieren und sich diese schöpferisch anzueignen.

Von: Michael Schäfer, Kurator

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