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An dieser Stelle finden Sie Berichterstattung über das CJK in der Presse – die sicher häufig auch in den Artikeln auf der Eingangsseite behandelt werden oder wurden – hier sind diese gesammelt in der konzentrierten Übersicht – die jüngsten Einträge finden sich oben:

Evangelische Zeitung vom …. – CJK-Seite

Seit dem 2. April gehört Stefan Schütt zum Leitungsteam des Christian Jensen Kollegs in Breklum. An der Seite des theologischen Leiters Friedemann Magaard verantwortet Schütt als Kaufmann den betriebswirtschaftlichen Bereich. Beide sind gleichberechtigte Geschäftsführer der Christian Jensen Kolleg gGmbH. Der gebürtige Husumer Stefan Schütt (49) ist gelernter Koch und Hotelkaufmann, leitete u.a. langjährig das Fünf-Sterne-Hotel „Altes Gymnasium“ in Husum und später die dortige Niederlassung der Wirtschaftsakademie (WAK) der IHK. In Breklum trat er die Nachfolge von Heiner Witte an, der sich, neben seinen Aufgaben im „Haus am Schüberg“, um die Entwicklung der Dachmarke „Evangelische Häuser im Norden“ widmet. In einer gemeinsamen Feier wird am 14.05. ab 17.00 Uhr Heiner Witte verabschiedet und Stefan Schütt im CJK offiziell begrüßt.
Das Gespräch mit Stefan Schütt führte Friedemann Magaard:

Frage: Nach wenigen Wochen im CJK: was war überraschend für Dich?
Schütt: Ich habe einen absolut positiven Eindruck davon, wie die Mitarbeitenden miteinander umgehen und miteinander arbeiten – ich habe das gleich bei einer Klausurtagung kennen lernen können. Angenehm finde ich zudem, wie der kirchliche Akzent im CJK gelebt wird. Ich persönlich schätze, dass es mit dem Mittagsgebet eine Zeit zum Atemholen gibt, und dass dies freiwillig, ohne Druck möglich ist.

Wo willst Du neue Akzente im CJK setzen?
Ich möchte neue Zielgruppen erfassen und Gäste einladen, die das Haus neu entdecken können, sei es, dass sie aus der Region kommen oder aus der Ferne. Die vorhandenen Kunden zu binden ist mir wichtig. Das CJK ist, das merke ich als Nordfriese, in der Region als Bildungsort weithin bekannt, nicht aber als Tagungsort für Gastveranstaltungen. Da gibt es noch viel zu tun.
Die Servicequalität möchte ich weiter ausbauen. Mein Eindruck ist, da lassen sich die Mitarbeitenden gut mitnehmen.

Du wirst auch selbst Angebote entwickeln.
Richtig. Etwa mit einem mehrtägigen Silvesterangebot, das Gäste kulturell, touristisch und kulinarisch ansprechen kann. Das Haus bietet hervorragende Möglichkeiten auch für Menschen mit körperlichem Handicap. Ich möchte da selbst gern als Gastgeber aktiv sein.

Worin siehst Du Deine wichtigsten beruflichen Vorerfahrungen für die neue Aufgabe
Alles, was man in der Hotellerie braucht, um erfolgreich zu arbeiten, lässt sich auf das CJK übertragen, vor allem die Dienstleistungsorientierung. Aus der Wirtschaftsakademie nehme ich die Idee von einer Konzeption im Bildungsangebot mit, die fragt, was in der Gesellschaft, in der Region, auch in der Wirtschaft gebraucht wird. Und dass diese Angebote evaluiert werden.

Das CJK ist ein „Bildungszentrum für Nachhaltige Entwicklung“. Welche Bedeutung hat für Dich Nachhaltigkeit?
Wir haben Verantwortung für die nächsten Generationen. Meinen Töchtern will ich nicht antun, dass die jetzige Generation den Erdball auspresst. Darin hat das CJK eine Vorbildfunktion: wie wir Verantwortung leben, wie wir miteinander umgehen, das kann auf die Gesellschaft ausstrahlen.

Was erwartest Du von einem profilierten „ökumenischen Bildungszentrum“?
Die Kirche müsste die Gesellschaft stärker an die Hand nehmen. Mit den Themen „Nachhaltigkeit“ und „Gerechtigkeit“ sollte sie alle Generationen ansprechen, alle Religionen, die Menschen aller Hautfarben und aller Gesellschaftsgruppen. Wir brauchen ein Umdenken, müssen den Kapitalismus hinterfragen. Es braucht mehr Solidarität und Gerechtigkeit.

Wo siehst Du das CJK in fünf Jahren?
Ich erwarte eine steigende Auslastung im Tagungsbetrieb. Vielleicht gelingt es uns, auch die kirchlichen Angebote leicht zu steigern, erhebliche Entwicklungen sehe ich aber bei Partnern in der Region und bei Angeboten im Bereich des Bildungstourismus. Da wird auch die neue Dachmarke ehin („Evangelische Häuser im Norden“) Effekte bringen.

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