Exostische Früchte in Hülsen

Ein Themenabend zum „Jahr der Hülsenfrüchte“

 

Die Vereinten Nationen haben 2016 zum Jahr der Hülsenfrüchte erklärt, aber warum sollte das wichtig sein. Die Veranstaltung „Exotische Früchte in Hülsen“ verbindet dazu Impulse, Diskussionen und Imbiss am Mittwoch, 28.09., von 18-21 Uhr im Christian Jensen Kolleg in Breklum.

 

Vielleicht sind sie gerade kein Trend. Die Linsen, Bohnen und Erbsen hatten früher hohe Konjunktur. Trockenkörner werden die volkstümlichen Hülsenfrüchte korrekt genannt. Weltweit gehören noch Soja, Lupinen und die Kichererbsen dazu. Als wertvolle Eiweissquellen für Menschen und Tiere sind sie gerade in den Ländern des Globalen Südens ein wichtiges Grundnahrungsmittel.

Nach dem Jahr des Bodens nehmen die Vereinten Nationen in diesem Jahr diejenigen Pflanzen in den  Blick, die selbst für Bodenfruchtbarkeit sorgen, sogenannte Leguminosen. Knöllchenbakterien an den Wurzeln sorgen für dieses Wunder. So lohnt sich der Blick auf die Früchte und unter die Erde.

 

Die Hülsenfrüchte bieten besten Stoff für ein spannendes Abendprogramm – und sind dann noch lecker.  Es gibt viel zu entdecken bei diesen exotischen Körnern und Samen, aus landwirtschaftlicher, globaler und regionaler, ökologischer, gesundheitlicher und geschmacklicher Sicht.

Die Leitung des Abend in der Reihe „Fleisch ist kein Gemüse“ liegt bei Ulrich Ketelhodt (KDA), Hans Baron (CJK) und Karsten Wolff (ERW). Referentinnen sind Nicole Rönnspieß (Brot für die Welt), Heinrich Thees (Biohof Thees) sowie Ann Kristin Thun und Silke Zetl-Marcussen von der Berufsschule Husum. Der Eintritt ist frei.

 

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