Familienfreizeit „Kinder – Küste – Klima“ in diesem Jahr interreligiös

Mit knapp 50 Personen war die Familienfreizeit, die das ZMÖ (Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit) in diesem Jahr zum vierten Mal in Breklum anbot, nicht nur die zahlenmäßig größte, sondern hatte auch einen neuen, wertvollen Aspekt hinzugewonnen: Erstmals war unter den Teilnehmenden eine muslimische Familie aus Afghanistan. Sie brachte neben ihren Erfahrungen von Flucht und Migration auch ihre Kultur und Lebensfreude mit ein. So wurde ein selbst zubereitetes Abendessen mit Rezepten aus Papua Neuguinea kurzerhand zu einem internationalen Festbuffet erweitert und gemeinsam gekocht.

Während am ersten Tag die Familien noch etwas unsicher beieinander standen, hatte sich im Laufe der Woche die Gruppe zu einer großen Familie entwickelt und die 27 Kinder tollten fröhlich miteinander herum.
Thematisch bildete die biblische Geschichte der Sturmstillung den roten Faden der Woche. Ausflüge zum Naturgewalten Zentrum auf Sylt, oder ins Bibelzentrum nach Schleswig mit Fahrt auf dem Jesusboot gehörten daher ebenso zum Programm wie Gespräche über die „Stürme des Lebens“. Sehr bewährt hat sich die Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk Dithmarschen und dem Verein „Kirche hilft helfen“ aus Laboe, die gezielt Familien die Teilnahme ermöglichen, die aufgrund ihrer Situation eine solche Woche gut brauchen können.

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