Hauptsache nicht tierisch!

Vegan, das ist Trend. Konsequent auf Tierprodukte zu verzichten reizt vor allem junge Leute und besonders in den Städten immer mehr. Untrügliches Zeichen: Die Kochbücher des Berliner Szene-Kochs Attila Hildmann („Vegan for Fun“ und andere) verkaufen sich wie warme Semmeln. Doch was steht hinter der Entscheidung, auf Fleisch, Fisch, Milch, Eier, konsequent auch auf Leder zu verzichten? Geht es um neue Gesetzlichkeit? Geht es um Politik? Der Studienabend von Kirchlichem Dienst in der Arbeitswelt (KDA) und Christian Jensen Kolleg am Dienstag, 24.05., geht diesen Fragen auf den Grund.
Dazu haben die Initiatoren Ulrich Ketelhodt und Friedemann Magaard Impulsgeber eingeladen. Nicole Rönnspieß von „Brot für die Welt“ ernährt sich selbst vegan. Sie spricht über die praktischen Schwierigkeiten, in unserer Gesellschaft konsequent auf Tierprodukte zu verzichten. Und was sie zu ihrer Entscheidung führt. Thomas Schönberger, der als Bildungsreferent am UmweltHaus am Schüberg arbeitet, ist Vorsitzender des Vegetarierbund Deutschland (VEBU). Wer über die verheerenden Klimafolgen von fleischhaltiger Ernährung, aber auch von Butter und Käse, spricht, muss über Politik reden. Komplett wird die Runde durch den CJK-Küchenchef Markus Jebens. Er selbst isst schon gern ein Stück gutes Fleisch, weitet aber im Christian Jensen Kolleg konsequent die vegetarischen und veganen Angebote aus. An diesem Abend bereitet Jebens einen veganen Imbiss zu und berichtet aus seiner Praxis, welche Herausforderungen und welche Chancen er im Verzicht auf Tierprodukte sieht.
Dieser Studienabend (18-21 Uhr) bietet Gelegenheit, mit Menschen nachzudenken, die sich für eine vegane oder vegetarische Lebensweise entschieden haben. Anmeldungen unter 04671-91120 oder info@christianjensenkolleg.de sind wünschenswert.

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