Was kommt nach dem „Preetzer Modell“? Fachtagung zum Gestaltwandel in der Pastoralpsychologie

Das sogenannte Preetzer Modell steht für ein umfassendes Ausbildungs-, Aufgaben- und Identitätskonzept evangelischer Pastorinnen und Pastoren, das aus pastoralpsychologischem Selbstverständnis die evangelische Kirche in Norddeutschland

jahrzehntelang geprägt hat. Der Kieler Theologe und Psychoanalytiker Joachim Scharfenberg (1927 – 1996) hat dieses Modell maßgeblich mit beeinflusst. Während etliche Kolleginnen und Kollegen mit dezidiert pastoralpsychologischem Hintergrund dieser Jahre in den Ruhestand gehen, stellt sich die Frage, wie sich Seelsorge, Supervision und Pastoralpsychologie heute verändern und neu gestalten?

Vom Freitag, 24.11.2017, 15.00 Uhr bis Samstag, 25.11.2017, 13.00 Uhr, findet dazu eine Fachtagung im Christian Jensen Kolleg statt. Inhaltlich dreht es sich zentral um die Fragen, welche veränderten Anforderungen auf Gemeindepastor_innen zukommen, und was dies für pastorale Aus- und Fortbildung bedeutet? Welche Chancen und welche Risiken liegen in der Professionalisierung der Seelsorge? Welche Funktionen kommen heute der Supervision zu? Ist das „pastoralpsychologische Paradigma“ passé? Hat das Preetzer Modell ausgedient? Oder gehört der Ansatz zu den bleibend notwendigen Ressourcen der Nordkirche?

Namhafte Impulsgeber_innen leuchten unterschiedliche Perspektiven des Themas aus, unter ihnen Bischof Gothart Magaard, Christoph Störmer, Gesa Kratzmann, Redlef Neubert-Stegemann, Dorothea Fehring, Florian-Sebastian Ehlert. Den Hauptvortrag hält Prof. Dr. Ulrike Wagner-Rau aus Marburg. Es moderiert Friedemann Magaard, CJK.

Der Kostenbeitrag für Teilnehmende liegt bei 100,-. Anmeldungen werden über das CJK erbeten: 04671-91120 oder info@christianjensenkolleg.de.

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