Leben in der Einen Welt. Weil wir keine zweite haben. „Tage der Einen Welt. Breklum“ im Juni 2017

Wie gelingt es, die Güter des Lebens gerecht zu verteilen. Wie gelingt es, Lebenschancen und Lebensfreuden in allen Teilen dieser Einen Welt verfügbar zu machen? Die „Tage der Einen Welt. Breklum“ führen Fragende, Interessierte, Suchende, Engagierte zusammen. Es gibt viel zu hören, zu lernen. Und es gibt so viel zu tun. Also: Anfangen. Nicht zuletzt: Es wäre gut, dabei nicht allzu allein zu sein. Also sollten wir uns vernetzen.

Zum 23.-25. Juni laden die vier Campus-Partner in Breklum erstmals zu den „Tage der Einen Welt“. An drei Tagen treffen sich Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft in sehr unterschiedlicher Form, um an einem gemeinsamen Thema zu sein: Dem Leben in der Einen Welt. Daher werden etliche für genau ihren Tag nach Breklum kommen. Andere wollen aber Samstag und Sonntag zusammen erleben – oder vom Samstagabend in den Sonntag hineinfeiern. Alles ist möglich. Ein offenes, modulares System.
2017 geht es zentral um Ernährungsgerechtigkeit. Am Freitag, dem 23.06., erleben 80 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Freiwilligen aus internationalen Austauschprogramm ein Planspiel zum G20-Gipfel in Hamburg. Am Beispiel des Getreide- und Reishandels werden die Interessen der Regierenden in Industrie- und Schwellenländern sowie die Perspektiven der Kleinbauern erlebbar. Am Samstag, 24.06., tragen Jugendliche ihre Erkenntnisse des Vortrags in einen Bildungstag unter dem Motto „Gerechtigkeit statt Almosen“ ein. Klaus Seitz von „Brot für die Welt“ wird darauf in seinem Vortrag ebenso eingehen wie auf die Impulse der beiden Vertreter der „speaker-tour“ zur Erlaßjahr-Kampagne, Mauricio Diaz aus Honduras und Gina Eufrigina dos Reis aus Mozambique. Nachmittags berichten jugendliche Freiwillige aus dem globalen Süden und aus Deutschland in einem Erzählcafe von ihrem Engagement. Workshops vertiefen. Abends kommen Gäste und Breklumer zu einem Gartenfest am Johannisfeuer zusammen. Der Sonntag steht ganz im Zeichen des weltweiten Ökumene. Die alte Festwiese kommt wieder zu Ehren, ein Gottesdienst im Freien verbindet Predigtimpulse von Propst Stefan Block mit Predigtgesprächen in kleinen Runden. Das Mittagessen wird in die geistliche Feier integriert.

Das Netz, das die „Tage der Einen Welt. Breklum“ knüpft, verbindet Generationen und politische Lager. Es verbindet Menschen, die ohne Glauben froh sind, mit denen, die aus dem Glauben heraus handeln, oder auch nur zögernd bekennen. Das Verbindende ist: Diese Eine Welt ist zu schön, um sich nicht für sie zu engagieren. Und für die Geschöpfe, die darauf leben. Menschen, Tiere, Pflanzen.

Die „Tage der Einen Welt. Breklum“ werden von den Breklumer Campus-Partnern gemeinsam veranstaltet: Das Christian Jensen Kolleg, das Zentrum für Mission und Ökumene, das Evangelische Regionalzentrum und die Kirchengemeinde arbeiten Hand in Hand. verstehen sich als Ergebnis zum Lernen, Begegnungen, Verabreden und Feiern. Je nachdem. Je mit wem. Freiwillige aus den Ländern des Südens treffen mit ehemaligen Freiwilligen zusammen, die im Süden waren. Engagierte aus Welt-Läden und Partnerschaftsgruppen kommen zusammen mit politischen Aktivist_innen. Die entwicklungspolitischen Fragen verbinden sich mit ökumenischen Aspekten. Gutes Leben weltweit, darum geht’s. Gutes Leben auch in Breklum, bei den „Tagen der Einen Welt“.

Anmeldungen unter info@christianjensenkolleg.de.

 

Mehr Infos unter www.tage-der-einen-welt.de

 

 

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