Neue Gesellschafter im CJK – Herzliches Willkommen!

Von Klaus Uwe Nommensen

Das Christian Jensen Kolleg (CJK) wird von nun an von allen Kirchenkreisen des Sprengels Schleswig und Holstein getragen. Aus Alt-Holstein, Ostholstein und Rantzau-Münsterdorf waren Vertreter angereist, um ihren Beitritt zur gemeinnützigen Gesellschaft CJK mit ihrer Unterschrift zu besiegeln. Der Kirchenkreis Plön-Segeberg hatte seinen Beitritt bereits erklärt. Zudem hatten einige Gesellschafter ihre Einlagen erhöht und bestätigten dies ebenso mit Unterschrift und Siegel.
Eine neue Etappe für das CJK werde eingeläutet, so der Aufsichtsratsvorsitzende Propst em. Jürgen F. Bollmann in seiner Begrüßung zur 29. Gesellschafterversammlung. Anlass, auch die Gründerväter des CJK zu dieser Sitzung einzuladen, Bischof i.R. Dr. Hans Christian Knuth, Propst em. Manfred Kamper und Dr. Joachim Wietzke, Direktor i.R. des ehemaligen Nordelbischen Missionszentrums. Ihr Engagement, ihre Vision und ihre Zuversicht ermöglichten, ein nordelbisches Bildungszentrum im Norden zu erhalten, so Bollmann in seinem kurzen Rückblick auf die 16 Jahre dauernde Geschichte des CJK.
Der 29 Januar 2001 ist das Gründungsdatum des CJK. An diesem Tag wurde der erste Gesellschaftervertrag unterschrieben. Es folgten Jahre der Planung und des Baus. Im September 2005 schließlich wurde die Bildungsstätte eröffnet. Seither ermögliche sie eine geistliche und inhaltliche Auseinandersetzung, mache gelebte Ökumene sichtbar und sei auch grenzüberschreitend von Bedeutung, so der Aufsichtsratsvorsitzende.
In den vergangenen Jahren brauchte es immer Zuversicht, die Existenz auch finanziell zu sichern. Nun aber seien für das CJK sowohl durch die neuen Gesellschafter und einiger Einlagenerhöhungen als auch durch eine beschlossene jährliche Umlage der Gesellschafter die nächsten zehn Jahre gesichert.
Neben den Kirchenkreisen tragen das Zentrum für Mission und Ökumene der Nordkirche, die Nordkirche, die politische Gemeinde und die Kirchengemeinde Breklum, der Schulverband Amt Mittleres Nordfriesland sowie aus dem Bereich jenseits der Grenze die Nordschleswigsche Gemeinde und der Verein der Freunde der Breklumer Mission in Nordschleswig die Arbeit des CJK. Sie haben insgesamt ein Kapital von 633.000 Euro in die Gesellschaft gegeben und werden außerdem das das Bildungshaus ab 2018 mit weiteren 180.000 Euro jährlich bezuschussen.
In einem jeweils kurzen Statement kommentierten die Gründer die Entwicklung des Hauses. So dankte Bischof i.R. Knuth vor allem der politischen Gemeinde Breklum. Sie habe damals die Fördergelder bei der EU beantragt und auch damit verbundene Risiken nicht gescheut. Die Gemeinde habe es dadurch möglich gemacht, dass der Geist von Breklum auf altem Boden gedeihe und Früchte trage für ein ökumenisches und gesellschaftliches Miteinander. Propst em. Kamper äußerte den Wunsch, dass das CJK weiterhin theologische und geistliche Akzente setze , die niemand überhören könne. Direktor i.R. Wietzke hob die damalige Leistung von Architekten und Landschaftsplanern hervor, Altes und Neues harmonisch miteinander verbunden zu haben.

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