Predigtwerkstatt mit Karoline Meyer aus Santiago de Chile

„Die Referentin ist ein Glücksfall für uns“, freuen sich die Veranstalter der Werkstatt zum politisch Predigen, zu dem das Gottesdienstinstitut der Nordkirche und das Christian Jensen Kolleg vom 18.-19. Mai nach Breklum einladen. Anne Gidion und Friedemann Magaard freuen sich auf eine inspirierende Referentin, deren Christ-Sein sie selbst nicht anders als politisch verstehen kann. Wegen des Kirchentags kommt sie aus Chile nach Deutschland.

Einige sagen, dass es heller und leichter wird, wenn Karoline Mayer auftaucht, und nennen sie die „Mutter Teresa Lateinamerikas“. Das lehnt sie selber, aus vielen Gründen, rundweg ab. Auch, weil Karoline Mayer ihre Mission heute nur noch politisch verstehen kann. Politisiert hat sie Ihr Lebensweg aus der oberbayrischen Provinz in die Armenviertel Santiago de Chiles. Sie blieb bewusst bei den Armen, entdeckte die strukturelle Ungerechtigkeit, der die Menschen ausgeliefert waren. Dem Orden war sie zu „rot und zu links“, sie wurde ausgewiesen. Nach dem Militärputsch gab sie alles auf, verließ den Orden und kehrte zu den Menschen zurück. Um ihnen in Armut und Diktatur beizustehen. Nach der Rückkehr der Demokratie baute sie ein großes Sozialwerk in Chile, Bolivien und Peru auf. Karoline Mayer leitet die „Fundacion Cristo Vive“ in Santiago de Chile.
Die Predigtwerkstatt mit Karoline Mayer übt das genaue Hinsehen ein, probiert das befreiende Wort aus, experimentiert mit der Kraft, die alles ändern kann.
Informationen und Anmeldungen unter 04671-91120 oder info@christianjensenkolleg.de

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