Schlachthöfe in Schleswig-Holstein – Studientag zu prekären Arbeits- und Lebensbedingungen von Beschäftigten

Die Auftaktveranstaltungen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen von Beschäftigten in heimischen Schlachthöfen laden der DGB, der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt, die katholische Pfarrei St. Ansgar Itzehoe und das CJK am Samstag, 17. Februar, von 10-15 Uhr in das Breklumer Kolleg ein. Drei hochkarätig besetzte Gesprächsrunden mit Vertretern von Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Kirchen nehmen sich dieses schwierigen Themas an.

In Schleswig-Holstein liegen Standorte mehrerer großer industrieller Schlachthöfe. Geschlachtet wird dort jedoch kaum mehr selbst. Subunternehmer sind im Einsatz und bei diesen wiederum arbeiten hauptsächlich Menschen aus Rumänien oder anderen osteuropäischen Ländern im Rahmen der europäischen Arbeitnehmerfreizügigkeit. Sie werden häufig als Werkvertragsarbeitnehmer, oft auch als Wanderarbeiter beschrieben. Wie aber ist ihre Arbeitssituation? Wie wohnen sie, wie fühlen sie sich hier integriert?
Nach der Begrüßung durch Martin Kayenburg, Kirchenvorstand St. Ansgar und Landtagspräsident a.D., geht es zunächst um die Ökonomie der Schlachtindustrie in Schleswig-Holstein. Der zweite Teil wird die Arbeitssituation in den industriellen Schlachthöfen anhand von Erfahrungen aus Schleswig-Holstein in den Blick nehmen. Schließlich diskutieren die Veranstalter mit Vertretern aus der Landespolitik unter dem Stichwort „Was zu tun wäre – Anforderungen an Politik und Gesellschaft“. Auf dem Politik-Podium sind die Landtagsabgeordneten Heiner Rickers (CDU), Kirsten Eickhoff-Weber (SPD), Kay Richert (FDP), Flemming Meyer (SSW) sowie Bernd Voß (Grüne). Die Veranstaltung leiten Susanne Uhl (DGB), Joachim Kirchhoff (Pfarrer der katholischen Gemeinde Itzehoe) und Friedemann Magaard (CJK). Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird bis zum 13.02. unter 04671-91120 oder info@christianjensenkolleg.de gebeten.

Dieser Beitrag wurde unter Ankündigung, Veranstaltung abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar