Stellung nehmen. Aus Gründen. Theologische Thesen zur Zeit.

Wenn populistische Parolen zur Normalität werden und die Fronten zunehmend verhärten, dürfen wir als Christinnen und Christen nicht schweigen. Wir sind allerdings ziemlich still geworden. In einer komplexen Wirklichkeit fällt es häufig schwer, sich eindeutig zu positionieren. Dabei können wir aber nicht stehen bleiben! Lasst uns gemeinsam darüber nachdenken, was wir heute zu sagen haben. Als Christenmenschen. Als Pastorinnen. Als Theologen. Als Wissenschaftlerinnen.
Wir nehmen uns zwei Tage lang Zeit, um gemeinsam in ökumenischer Offenheit und Weite das zu tun, wofür wir ausgebildet worden sind: Theologie zu treiben. Zu denken, zu diskutieren, zu schreiben. Das Ziel: Theologische Thesen für diese Zeit.

Wer: Theologinnen und Theologen aus allen Arbeitsbereichen, möglichst unter 45 Jahren, Studentinnen und Studenten der Theologie.

Wann: Donnerstag, 7.2.2019, 18 Uhr, bis Samstag, 9.2.2019, 14 Uhr.

Wo: Christian Jensen Kolleg in Breklum. Wo die Bekennende Kirche fest verwurzelt war. Breklum, das ist hoch im Norden Schleswig-Holsteins. Da, wo der Wind die Gedanken durchpustet und neu ordnet. Da, wo die Gezeiten den Rhythmus vorgeben. Die Anreise ist weit. Aber sie lohnt.

Kosten: 100 Euro Teilnahmegebühr (inkl. Unterkunft und Verpflegung, Aufpreis für ein Einzelzimmer: 20 Euro). Für Studierende können auf Anfrage Zuschüsse für Fahrtkosten und Übernachtung gezahlt werden.

Kinderbetreuung? Gern! Bitte meldet Euch bei Bedarf.

Einladende: Anne Freudenberg, Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit Joachim Kretschmar, Evangelische Akademie der Nordkirche Nora Steen, Christian Jensen Kolleg, Ökumenisches Bildungszentrum der Nordkirche

Weitere Infos und das genaue Programm verschicken wir gern auf Anfrage! Kontakt: n.steen@christianjensenkolleg.de

Flyer

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Mache Dich auf und werde Licht – Wir singen vom Licht in der dunklen Jahreszeit

An diesen Nachmittagen singen wir unter Leitung von Carola Schlageter spirituelle Lieder aus verschiedenen Kulturen, mal dynamisch, mal meditativ. Die Lieder sind schnell erlernbar und entfalten ihre Kraft, indem sie längere Zeit gesungen werden. Im Singen verbinden wir uns miteinander, und je länger wir ein Lied singen, umso mehr singen wir es mit unserem Herzen – störende Gedanken haben keinen Platz, wir sind im Hier und Jetzt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Termine:
sonnabends, 16.00 – 18.00 Uhr
27. Oktober
1. Dezember
12. Januar
9. Februar

Leitung: Carola Schlageter, Musiktherapeutin und Sängerin
Organisation: Jutta Jessen-Thiesen, Claudia Hansen, Britta Jordan
Veranstalter: ZMÖ, Ev. Frauenarbeit in Nordfriesland,

Anmeldung erbeten an:
Büro des ZMÖ, 04671 9112-14 oder
buerobreklum@nordkirche-weltweit.de

Teilnahmekosten: 3 € pro Termin

Ort:
Gemeindehaus der Versöhnungskirche
Berliner Straße 72, 25813 Husum

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Geht es auch mit weniger? – Nachhaltigkeit leben im ländlichen Raum

Das Klima ändert sich, Ressourcen werden knapp und die Vielfalt in der Natur ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Alternativen zum „Höher – Schneller – Weiter“ sind gefragt. Bietet der ländliche Raum besondere Potentiale für ein „gutes“ Leben, in dem weniger mehr ist? Gemeinsam mit Akteur_innen aus der Region machen sich die Teilnehmenden auf die Suche nach Ideen und Initiativen für ein zukunftsfähiges Zusammenleben und -wirtschaften.

 

Fr., 26.10., 18.00 Uhr bis Sa., 27.10.2018, 16.30 Uhr

Referentin: Klara Helene Stumpf, Europa-Universität Flensburg

Moderation: Tanja Flehinghaus-Roux, Joachim Kretschmar

Veranstalter: Ev. Akademie, Akademie für ländliche Räume, Christian Jensen Kolleg

Teilnahmekosten: 70 € im DZ / 80 € im EZ

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„Schwarzes Feuer – Weißes Feuer“ – Mein Glaubensbekenntnis. Lesung mit Andreas Ebert

„Schwarzes Feuer“ sind in der jüdischen Tradition die Buchstaben der Thora, „weißes Feuer“ der Leerraum zwischen den Buchstaben und um die Buchstaben herum. Erst beide zusammen – der wörtliche Sinn und der Freiraum für Interpretation, eigenes Denken und das Unsagbare – bilden die Grundlage des Glaubens. Andreas Ebert ist Pastor, Meditations- und Enneagrammlehrer, Autor und Übersetzer der Bücher von Richard Rohr. Ausgehend von seiner eigenen spirituellen Reise legt er das christliche Glaubensbekenntnis für unsere Zeit aus. Was ist Buchstabe, was ist unverständlich und was inspiriert und trägt weiter? Das Ergebnis ist eine umfassende Erklärung des christlichen Glaubens auf der Höhe der Zeit und eine Einladung, ein persönliches Credo entsprechend der eigenen Lebenspraxis zu entfalten.

 

25. Okotober 2018, 19.00 Uhr

Referent: Andreas Ebert
Leitung: Jutta Jessen-Thiesen
Veranstalter: Zentrum für Mission und Ökumene, CJK

Anmeldung erbeten an:
Büro des ZMÖ, 04671 9112-14 oder buerobreklum@nordkirche-weltweit.de

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Ein T-Shirt = 10 Badewannen Wasser?

121 Liter Wasser verbraucht ein Mensch in Deutschland durchschnittlich am Tag fürs Putzen, Duschen, Kochen, Trinken. Drastisch mehr Wasser wird unsichtbar für die Herstellung von Produkten verbraucht. Doch das vorhandene Wasser ist begrenzt. Wie man besser mit dieser kostbaren Ressource umgehen kann und warum Wasser oft so ein knappes Gut ist, erzählt Nicole Rönnspieß von „Brot für die Welt“.

Donnerstag, 27.09.2018, 19 Uhr, CJK

Anmeldung: 04671-9112-0 oder info@christianjensenkolleg.de

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Humor und Barmherzigkeit im Islam – Vortrag mit Diskussion

In welchen Zusammenhang stehen Barmherzigkeit und Humor im Islam? Wo bereichern sie sich? Wann ist Schluss mit lustig?

Dass die Barmherzigkeit Gottes gleich im ersten Satz des Koran hochgelobt wird, wissen viele. Weniger bekannt ist die reiche Humortradition im Islam.

In welchen Zusammenhang stehen Barmherzigkeit und Humor? Wo bereichern sie sich? Wann ist Schluss mit lustig? Harald-Alexander Korp zeigt, wie das Lachen im Dienste der Barmherzigkeit geschehen kann und Barmherzigkeit aus einem Sinn für Humor erwächst.

 

Mittwoch, 26.09.2018, 19 Uhr, im CJK

Der Eintritt ist frei.

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Mein Leben und meine Aufgaben – in Schöpfung und Gesellschaft. Begegnungstage

Wer sein Leben als Geschenk Gottes sieht, kommt ins Fragen, was sich daraus an Verantwortlichkeit für die Schöpfung und die Gestaltung der Gesellschaft ergibt. Dieser Frage wollen wir in unterschiedlicher Weise nachgehen. Welche Form von Gottesdienst brauchen wir, um wach zu sein für unsere Welt? Wir blicken auf die Schöpfungsverantwortung in der modernen Landwirtschaft und führen Gespräche mit Verantwortlichen aus Gesellschaft und Politik. Am Ende steht ein gemeinsamer Gottesdienst, der uns persönlich stärken und in Bewegung setzen will.

  1. – 27.09.2018 im CJK

Anmeldung: Büro des Zentrum für Ökumene, 04671-9112-14 oder buerobreklum@nordkirche-weltweit.de

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Bildung für die Zukunft

Bildung für die Zukunft

Die Veranstaltung mit Karin Prien, Bildungsministerin von Schleswig-Holstein, muss aus terminlichen Gründen vom 19.09.2018 auf den 30.01.2019 verschoben werden.

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Enkeltauglicher Umgang mit unserem Land

Wie sehen die aktuellen Rahmenbedingungen beim Umgang mit dem Land aus? Welche Alternativen gibt es?

Wir leben zu oft auf Kosten kommender Generationen. Dass es möglich ist, anders zu Wirtschaften, zeigt Dr. Stephan Albrecht am Beispiel der Landwirtschaft. Er erläutert die aktuellen Rahmenbedingungen beim Umgang mit dem Land und stellt Alternativen vor: Genossenschaften, Direktvermarktung oder auch Gemeinschaften einer Solidarischen Landwirtschaft.

Dienstag, 18.09.2018, 19 Uhr, im CJK

Anmeldung: 04671 9112-0 oder info@christianjensenkolleg.de

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Schlachthof fern der Heimat – Lebens- und Arbeitsbedingungen rumänischer Werktätiger in Husum

Diskussionsveranstaltung in der Husumer St. Marien-Kirche, Donnerstag, 30. August, 19 Uhr

Der Husumer Schlachthof ist schon lange Teil der Stadt. Aber: Was wissen wir über die Lebensbedingungen der dort Tätigen? Und über ihre Arbeitsbedingungen auf dem Schlachthof?

Der Abend „Schlachthof fern der Heimat“ bildet den Auftakt zu der neuen Diskussionsreihe der St. Marien-Kirchengemeinde unter dem Titel: „Prisma – Debatte am Markt“.

Der Eintritt ist frei.

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Trotzdem Salz der Erde? Oder: Geht Kirche ohne Gott?

90% der Kirchenmitglieder nehmen keine Angebote der Kirche wahr. Viele von ihnen haben keine konkrete Gottesvorstellung. Sie bleiben in der Kirche aus vielfältigen Gründen: Weil sie die sozialen Aufgaben wichtig finden, weil sie das Bildungsangebot schätzen oder auch einfach aus Tradition. Wie erreicht man die Mitglieder wieder, für die der Gottesbezug der Kirche nicht zentral ist? Der Bischof der braunschweigischen Kirche, Dr. Christoph Meyns, wird dazu mit Anne Christiansen, stellvertretende Leiterin des Amtes für Öffentlichkeitsarbeit der Nordkirche, ins Gespräch kommen.

Freitag, 14.09,2018, 19 Uhr

Der Eintritt ist frei.

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„Mit Kirche geht’s gemeinsam – Kooperationen im Gemeinwesen“

4. Landkirchenkonferenz zur Zukunft von Kirche in den ländlichen Räumen des Sprengels Schleswig und Holstein am Samstag, den 14.09.2018, 10.00–17.00 Uhr
Menschen aus Kirchengemeinden, diakonischen Einrichtungen und kommunalen Institutionen, Verbänden und Vereinen werden exemplarisch ihre Modelle von gelingender Zusammenarbeit vorstellen: bei der gemeinsamen Nutzung oder dem Neubau von Häusern, zur Daseinsversorgung, zu Inklusion und Barriereabbau, zum Umgang mit sozialen Brennpunkten.
Als Gast wird Ralf Kötter aus der westfälischen Kirche den Tag begleiten. Eingeladen sind Menschen, die sich in Kommunen, Dörfern und Ämtern im Gemeinwesen engagieren: z. B. Bürgermeister_innen, leitende Verwaltungsbeamte und generell motivierte Menschen aus Institutionen, Vereinen und Verbänden. Eingeladen sind zudem haupt- und ehrenamtliche Menschen, die in diakonischen Einrichtungen, im Sprengel, im Kirchenkreis und in den Kirchengemeinden Verantwortung tragen.
Anmeldung: 04671 91120 oder info@christianjensenkolleg.de

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Hallig-Pilgern

Pilgerwege führen zum Herzen. Sie öffnen neue Horizonte.

Das Hallig-Pilgern vom 5. Bis 8. August sucht Wege im Weltnaturerbe Wattenmeer. Tagestouren führen ins Wattenmeer, in die Salzwiesen, auf die Halligen. Geistliche Impulse, Gespräche und Zeit für Stille prägen den Weg, und die atemberaubende Welt der Nordsee.

Anmeldungen: bis zum 05.07. unter 04671 9112-0 oder info@christianjensenkolleg.de
Kosten: 340 Euro im DZ

 

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Großeltern-Enkel-Freizeit

Oft sind Menschen, die einander besonders nahe stehen, auf den ersten Blick sehr verschieden: an Alter, Aussehen, Herkunft oder Besitz. Die Bibel erzählt das von David und Jonathan. Großeltern und Enkel können vom 23. Juli bis 26. Juli diese besondere Verbindung erleben, wenn sie gemeinsam spielen, musizieren und gestalten.

Anmeldung: 04671 9112-0 oder info@christiankjensenkolleg.de
Kosten: Erwachsene 195 Euro, Kinder 140 Euro.

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Familienfreizeit – Kinder, Küste, Klima

Eine Woche Sommer, Sonne, Ferien und Gemeinschaft.

Vom 16. Juli bis 22. Juli sind Familien eingeladen, gemeinsam unterwegs zu sein, Zeit für sich zu haben – und dabei biblische Geschichten neu zu entdecken.

Anmeldung: Büro des ZMÖ, 04671 9112-14 oder buerobreklum@nordkirche-weltweit.de
Kosten: Erw. 200 Euro, Kinder 80 Euro.

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Der Schlachthof Kellinghusen

Der Schlachthof gehört zu Kellinghusen. Er ist Teil der Stadt. Aber: Wer arbeitet eigentlich dort? Welche Arbeitsbedingungen haben sie? Wo und wie wohnen sie? Funktionieren die gesetzlichen Regelungen, die die Arbeitenden schützen sollen? Und welche Maßnahmen für die Integration ausländischer Arbeitender gibt es?

Antworten gibt es bei einer Podiumsdiskussion am 12. Juni im Bürgerhaus Kellinghusen, Hauptstraße 18, 25548 Kellinghusen.

Der Eintritt ist frei.

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Lebendige Böden

Ohne fruchtbare Böden gäbe es keine menschlichen Gesellschaften. Dennoch wird die Grundlage des Lebens noch immer in allen Erdteilen zerstört. Dr. Stephan Albrecht hat den Weltagrarbericht mit verfasst.

Am 12. Juni wird er um 19 Uhr berichten, warum es so schwer ist, umzusteuern, was wir als Konsumenten tun können, und welche neuen Ansätze für die Bewirtschaftung Hoffnung machen.

Der Eintritt ist frei.

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Stille Tage

Was können Menschen, die nach Gott suchen, füreinander sein?

Vom 8. Juni, 18 Uhr, bis zum 10. Juni, 13 Uhr, können die Teilnehmenden der „Stillen Tage in ökumenischer Weite“ sich dafür Ruhe und Zeit nehmen, Texte hören, eine offene Gebetshaltung in ökumenischer Weite und Schweigen üben.

Anmeldung bis 20. Mai: Büro des ZMÖ, 04671 9112-14 oder buerobreklum@nordkirche-weltweit.de

Kosten: 140 Euro

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Propheten und Zukunftstreiber – Tage der Utopie im April

Breklum, wo man einen weiten Horizont hat und nichts beim Nachvornedenken stört, treffen sich zwischen dem 24.-28. April 2018 zum 5. Mal Fragensteller_innen und Zukunftsfreunde_innen zu einem Festival, das es in sich hat:
Das Festival der Zukunft in der Nordkirche.

Die Vortragenden sind prägende Persönlichkeiten und Gesellschaftsgestaltende. Sie stellen eine echte Utopie zur Diskussion und machen statt Gegenwartskritik konkrete Zukunftsgestaltung. Das Zukunftsfestival kombiniert nagelneue Musik mit bewährter Gastlichkeit. Propheten und Zukunftstreiber_innen aus Kirche, Politik, Wirtschaft und Kultur erobern neue Horizonte für heute.

Zur Eröffnung spricht am Dienstag, 24. April, um 19 Uhr Stanley Henkeman, Direktor des Instituts für Gerechtigkeit und Versöhnung in Kapstadt/Südafrika. Sein Thema sind Versöhnungsszenarien nach Kriegen- und Bürgerkriegen. Was muss, etwa in Syrien, geschehen, wenn die Waffen schweigen? Welche Verantwortung haben UNO, EU, was kann die Zivilgesellschaft leisten, wie können Kirchen helfen? Den Kompositionsauftrag für diesen Abend hat der Rendsburger Musiker Christian Gayed angenommen.
Am Mittwoch, 25. April, spricht um 19 Uhr Ewald Lienen, Fußball- und Trainerlegende, gegenwärtig technischer Direktor beim FC St. Pauli. Was Sport zur Entwicklung von Gerechtigkeit und Demokratie beitragen kann, beschäftigt den politisch hochinteressierten Sportler ebenso wie die Frage, die Gesellschaft und Sport diese Chance aktiv ergreifen können. Zu dem Vortrag von Ewald Lienen komponiert der Schleswiger Arne Frercks.
Donnerstagabend, am 26. April, ist ab 19 Uhr Stephan Rammler zu hören, Braunschweiger Professor für Mobilität und Transformationsdesign. Über die Neuerfindung des Landlebens spricht Rammler, unter dem Titel „Dorf 4.0“. Mobilitätsstrategien werden gewöhnlich für die Metropolen entwickelt. Was Mobilität auf dem Land mit Digitalität zu tun hat und welche Rolle das Bau- und Immobiliengewerbe dabei spielt, verrät Stephan Rammler, umrahmt von den Klängen einer Fachfrau für elektronische Musik, die argentinische Komponistin und Musikerin Moxi Beidenegl.
Den letzten Abend der diesjährigen Tage der Utopie bestreitet Flavia Kleiner aus Zürich am Freitag, 27. April. Unter dem Titel „Chancenland Deutschland? Neue Wege, die liberale Demokratie zu verteidigen“ knüpft die junge Schweizer Aktivistin an ihre Erfahrungen in der „Operation Libero“ an, die seit 2014 überraschende und wirkmächtige Aktivitäten im Kampf gegen Rechtspopulismus und für eine liberale Demokratie initiiert. An diesem Abend führt die deutsch-chinesische Komponistin Nathalie Fen Yen Herres eine Auftragskomposition auf.

An den Folgetagen finden jeweils Vormittags Workshops statt, die die Realisierung der Utopien in Schleswig-Holstein thematisieren. Was kann als nächstes geschehen? Wer bleibt mit wem in Kontakt. An den Nachmittagen präsentieren Aktionsgruppen gelungene Projekte. Denn zukunftsprägende Aufbrüche gibt es ja schon heute.

Deckplatt

Die Preise sind in diesem Jahr auch utopisch. Denn die Veranstalter fordern die Besucher von Vorträgen und Workshops am Ende der Veranstaltung auf, zu bezahlen, was ihnen die Gedanken und Erfahrungen wert sind. Das „utopische prizing“ und der neue Auftritt der Tage der Utopie wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Team von „Boy – Strategie und Kommunikation“ aus Kiel entwickelt, die die Tage der Utopie kraftvoll unterstützen.
Die Gesamtleitung und Moderation der Tage liegt bei Friedemann Magaard.

Anmeldungen können ab sofort im Christian Jensen Kolleg unter 04671-91120 oder info@christianjensenkolleg.de vorgenommen werden.

 

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Ein Volk ohne Visionen geht zugrunde – ein Kommentar

Dass ein Volk ohne Visionen zugrunde geht, steht schon in der Bibel. Eine Gesellschaft braucht gelingende Zukunftsbilder, da ist sich Friedemann Magaard, noch theologischer Leiter im Christian Jensen Kolleg, sicher. Und deshalb gibt es die Tage der Utopie.

Wie könnte es sein, wenn es gut wird? Diese Fragestellung ist bei Zukunftsexperten eher selten. Normalerweise reden Menschen, wenn sie die kollektive Zukunft beschreiben, eindrücklich von Krisen und Katastrophen. Weil die aktuellen Krisen sehr komplex sind. Umwelt-, Klima- und Hungerkrisen hängen miteinander zusammen, Migrationsprozesse, Finanzkrisen, endliche Ressourcen. Und manche Krisen mehr. Alles miteinander verbunden, Entscheider in dies alles verstrickt und verknotet.
Und doch: Wir müssen auch miteinander reden, dass es gut werden kann und wie das dann aussieht. Ohne Hoffnungsbilder keine Kraft, ohne Ermutigungen keinen Antrieb. Ein Volk, das keine Hoffnungsbilder hat, keine Visionen, das geht kaputt. Es wird müde, zynisch, verbittert. Es baut Mauern, schottet sich ab, „me first“ und „national first“ steht auf den Fahnen.
Die Kirche hat etwas zu tun. Sie muss Mut machen, zur Hoffnung anstiften. Und sie kann es. Die Bilder gelingenden Lebens sind da, in der Tradition, in der Heiligen Schrift, in der Gemeinschaft, die mit dem Geist der Hoffnung erfüllt ist. Eine Kirche, die die Mutmacher versammelt, ist ganz bei ihrer Sache. Eine Kirche, die den Utopien Raum gibt. Das tut schon ihr selbst gut. Wie viel mehr den anderen, die auf Zuspruch warten. Wach und ehrlich und manchmal ratlos und verzagt, so tasten wir uns alle gemeinsam in die Zukunft. Bester Proviant ist die Ahnung, dass es trotz aller Krisen gut werden kann. Die Sehnsucht danach ist eine Kostbarkeit, die der Heilige Geist uns schenkt. Nicht mehr, nur eine Sehnsucht, aber auf keinen Fall weniger als eine himmlische Geistgabe!

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Schlachthöfe in Schleswig-Holstein – Studientag zu prekären Arbeits- und Lebensbedingungen von Beschäftigten

Die Auftaktveranstaltungen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen von Beschäftigten in heimischen Schlachthöfen laden der DGB, der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt, die katholische Pfarrei St. Ansgar Itzehoe und das CJK am Samstag, 17. Februar, von 10-15 Uhr in das Breklumer Kolleg ein. Drei hochkarätig besetzte Gesprächsrunden mit Vertretern von Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Kirchen nehmen sich dieses schwierigen Themas an.

In Schleswig-Holstein liegen Standorte mehrerer großer industrieller Schlachthöfe. Geschlachtet wird dort jedoch kaum mehr selbst. Subunternehmer sind im Einsatz und bei diesen wiederum arbeiten hauptsächlich Menschen aus Rumänien oder anderen osteuropäischen Ländern im Rahmen der europäischen Arbeitnehmerfreizügigkeit. Sie werden häufig als Werkvertragsarbeitnehmer, oft auch als Wanderarbeiter beschrieben. Wie aber ist ihre Arbeitssituation? Wie wohnen sie, wie fühlen sie sich hier integriert?
Nach der Begrüßung durch Martin Kayenburg, Kirchenvorstand St. Ansgar und Landtagspräsident a.D., geht es zunächst um die Ökonomie der Schlachtindustrie in Schleswig-Holstein. Der zweite Teil wird die Arbeitssituation in den industriellen Schlachthöfen anhand von Erfahrungen aus Schleswig-Holstein in den Blick nehmen. Schließlich diskutieren die Veranstalter mit Vertretern aus der Landespolitik unter dem Stichwort „Was zu tun wäre – Anforderungen an Politik und Gesellschaft“. Auf dem Politik-Podium sind die Landtagsabgeordneten Heiner Rickers (CDU), Kirsten Eickhoff-Weber (SPD), Kay Richert (FDP), Flemming Meyer (SSW) sowie Bernd Voß (Grüne). Die Veranstaltung leiten Susanne Uhl (DGB), Joachim Kirchhoff (Pfarrer der katholischen Gemeinde Itzehoe) und Friedemann Magaard (CJK). Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird bis zum 13.02. unter 04671-91120 oder info@christianjensenkolleg.de gebeten.

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Zwischen Himmel und Nirwana

Fernöstliche Spiritualität übt eine große Faszination auf viele Menschen aus. Dies spiegelt sich auch darin wider, dass Yoga und Meditation immer selbstverständlicher werden. Buddhistische Haltungen sind für viele Menschen hilfreich und interessant, etwa unter dem Begriff der Achtsamkeit. Was suchen Menschen in östlicher Spiritualität und Philosophie, das sie im westlichen Kulturkreis nicht finden? Dazu findet ein Gesprächsabend am Freitag, 16. Februar, 18-21 Uhr in Breklum statt.
E geht um den Kern buddhistischer Philosophie oder Psychologie, um Vorstellungen vom Göttlichen und um Bezugspunkte zum christlichen Kontext. Ingola Pantke, praktizierende Buddhistin, Yogalehrerin, und Pastorin Magdalene Hellstern-Hummel, Referentin für Spiritualität und geistliches Leben im Gemeindedienst der Nordkirche, referieren. Karsten Wolff von der Ökumenischen Arbeitsstelle im Kirchenkreis Nordfriesland und Jutta Jessen-Thiesen, Referentin für ökumenische Spiritualität im Zentrum für Mission und Ökumene, leiten das Gespräch.

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Zeit für Klang und Stille

Auszeitwochenende mit Arne Frercks

Einfache Körper- und Achtsamkeitsübungen, sowie die Erfahrung, gemeinsam zu musizieren und zu singen, sind die Basis eines Wochenendes mit dem Musiker und Musiktherapeuten Arne Frercks, das am 24.-25.02. im CJK stattfindet. Arne Frercks arbeitet mit einer Reihe ungewöhnlicher Instrumente, die eines gemeinsam haben: sie besitzen keine „falschen“ Töne und es ist mit minimalem Aufwand möglich, ihnen schöne Klänge zu entlocken. Daneben gibt es Zeiten der Stille und Entspannung. Vorkenntnisse und besondere Fähigkeiten sind nicht nötig. Neben Arne Frercks leitet Pastorin Jutta Jessen-Thiesen, Referentin für ökumenische Spiritualität im Zentrum für Mission und Ökumene das Auszeitwochenende. Anmeldungen sind bis zum 10. Februar 2018 bei Petra Conrad im Büro des Zentrums für Mission und Ökumene in Breklum unter Tel.: 04671/ 911214 oder E-Mail: buerobreklum@nordkirche-weltweit.de erbeten. Die Kosten sind 120 Euro für das Seminar, Einzelzimmer und Verpflegung.

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„Kein Geplärr!“ Slam-Workshop mit Björn Högsdal

Zum zweiten Mal muss der Kieler Autor, Trainer und Kulturveranstalter Björn Högsdal ran. Er coacht für das zweite Predigtslam-Projekt an der Westküste. Später, am 11.02. erklingen fünf Kurzpredigten in der Husumer St.Marien-Kirche. Wer ermuntert die Gemeinde zum kräftigsten Gesang? Zumal der Predigttext, den alle fünf Predigten bedenken, am Gemeindegesang kein gutes Haar lässt: „Tu weg von mir das Geplärr deiner Lieder, spricht der Herr“ (Amos 5).

Björn Högsdal hat zahllose Poetry-Slams bestritten. Nun bereitet Högdahl wieder im Christian Jensen Kolleg für den Predigt-Slam vor. Weitere Interessierte können an dem Workshop teilnehmen, ihre eigene Predigtsprache ein wenig auffrischen und anschleifen. Werkstücke werden erarbeitet und präsentiert. Am Ende ersetzt das Lob des Meisters den „Applausometer“, der manchen Poetry-Slam entschieden hat.

Begleitet wird der Workshop und das gesamte Projekt von Inke Raabe (Kirchenkreis Nordfriesland) und Friedemann Magaard (CJK)

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Britten-Owen-Tagung fällt leider aus

„What passing-bells for these who die as cattle?“ – die unter diesem Titel geplante Tagung zu Britten’s „War Requiem“, anlässlich des 100. Todesjahrs des Lyrikers Wilfred Owen muss leider ausfallen. Sie sollte vom 13.-14.01. stattfinden, mit Impulsen von Rudolf Kelber und Dr. Iris Höger.

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