Propheten und Zukunftstreiber – Tage der Utopie im April

Breklum, wo man einen weiten Horizont hat und nichts beim
Nachvornedenken stört, treffen sich zwischen dem 24.-28. April zum 5. Mal Fragensteller_innen und Zukunftsfreunde_innen zu einem Festival, das es in sich hat: Das Festival der Zukunft in der Nordkirche.
Die Vortragenden sind prägende Persönlichkeiten und Gesellschaftsgestaltende. Sie stellen eine echte Utopie zur Diskussion und machen statt Gegenwartskritik konkrete Zukunftsgestaltung. Das Zukunftsfestival kombiniert nagelneue Musik mit bewährter Gastlichkeit. Propheten und Zukunftstreiber_innen aus Kirche, Politik, Wirtschaft und Kultur erobern neue Horizonte für heute.

Zur Eröffnung spricht am Dienstag, 24. April, um 19 Uhr Stanley Henkeman, Direktor des Instituts für Gerechtigkeit und Versöhnung in Kapstadt/Südafrika. Sein Thema sind Versöhnungsszenarien nach Kriegen- und Bürgerkriegen. Was muss, etwa in Syrien, geschehen, wenn die Waffen schweigen? Welche Verantwortung haben UNO, EU, was kann die Zivilgesellschaft leisten, wie können Kirchen helfen? Den Kompositionsauftrag für diesen Abend hat der Rendsburger Musiker Christian Gayed angenommen.
Am Mittwoch, 25. April, spricht um 19 Uhr Ewald Lienen, Fußball- und Trainerlegende, gegenwärtig technischer Direktor beim FC St. Pauli. Was Sport zur Entwicklung von Gerechtigkeit und Demokratie beitragen kann, beschäftigt den politisch hochinteressierten Sportler ebenso wie die Frage, die Gesellschaft und Sport diese Chance aktiv ergreifen können. Zu dem Vortrag von Ewald Lienen komponiert der Schleswiger Arne Frercks.
Donnerstagabend, am 26. April, ist ab 19 Uhr Stephan Rammler zu hören, Braunschweiger Professor für Mobilität und Transformationsdesign. Über die Neuerfindung des Landlebens spricht Rammler, unter dem Titel „Dorf 4.0“. Mobilitätsstrategien werden gewöhnlich für die Metropolen entwickelt. Was Mobilität auf dem Land mit Digitalität zu tun hat und welche Rolle das Bau- und Immobiliengewerbe dabei spielt, verrät Stephan Rammler, umrahmt von den Klängen einer Fachfrau für elektronische Musik, die argentinische Komponistin und Musikerin Moxi Beidenegl.
Den letzten Abend der diesjährigen Tage der Utopie bestreitet Flavia Kleiner aus Zürich am Freitag, 27. April. Unter dem Titel „Chancenland Deutschland? Neue Wege, die liberale Demokratie zu verteidigen“ knüpft die junge Schweizer Aktivistin an ihre Erfahrungen in der „Operation Libero“ an, die seit 2014 überraschende und wirkmächtige Aktivitäten im Kampf gegen Rechtspopulismus und für eine liberale Demokratie initiiert. An diesem Abend führt die deutsch-chinesische Komponistin Nathalie Fen Yen Herres eine Auftragskomposition auf.

An den Folgetagen finden jeweils Vormittags Workshops statt, die die Realisierung der Utopien in Schleswig-Holstein thematisieren. Was kann als nächstes geschehen? Wer bleibt mit wem in Kontakt. An den Nachmittagen präsentieren Aktionsgruppen gelungene Projekte. Denn zukunftsprägende Aufbrüche gibt es ja schon heute.

Die Preise sind in diesem Jahr auch utopisch. Denn die Veranstalter fordern die Besucher von Vorträgen und Workshops am Ende der Veranstaltung auf, zu bezahlen, was ihnen die Gedanken und Erfahrungen wert sind. Das „utopische prizing“ und der neue Auftritt der Tage der Utopie wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Team von „Boy – Strategie und Kommunikation“ aus Kiel entwickelt, die die Tage der Utopie kraftvoll unterstützen.
Die Gesamtleitung und Moderation der Tage liegt bei Friedemann Magaard. Anmeldungen können ab sofort im Christian Jensen Kolleg unter 04671-91120 oder info@christianjensenkolleg.de vorgenommen werden.

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Ein Volk ohne Visionen geht zugrunde – ein Kommentar

Dass ein Volk ohne Visionen zugrunde geht, steht schon in der Bibel. Eine Gesellschaft braucht gelingende Zukunftsbilder, da ist sich Friedemann Magaard, noch theologischer Leiter im Christian Jensen Kolleg, sicher. Und deshalb gibt es die Tage der Utopie.

Wie könnte es sein, wenn es gut wird? Diese Fragestellung ist bei Zukunftsexperten eher selten. Normalerweise reden Menschen, wenn sie die kollektive Zukunft beschreiben, eindrücklich von Krisen und Katastrophen. Weil die aktuellen Krisen sehr komplex sind. Umwelt-, Klima- und Hungerkrisen hängen miteinander zusammen, Migrationsprozesse, Finanzkrisen, endliche Ressourcen. Und manche Krisen mehr. Alles miteinander verbunden, Entscheider in dies alles verstrickt und verknotet.
Und doch: Wir müssen auch miteinander reden, dass es gut werden kann und wie das dann aussieht. Ohne Hoffnungsbilder keine Kraft, ohne Ermutigungen keinen Antrieb. Ein Volk, das keine Hoffnungsbilder hat, keine Visionen, das geht kaputt. Es wird müde, zynisch, verbittert. Es baut Mauern, schottet sich ab, „me first“ und „national first“ steht auf den Fahnen.
Die Kirche hat etwas zu tun. Sie muss Mut machen, zur Hoffnung anstiften. Und sie kann es. Die Bilder gelingenden Lebens sind da, in der Tradition, in der Heiligen Schrift, in der Gemeinschaft, die mit dem Geist der Hoffnung erfüllt ist. Eine Kirche, die die Mutmacher versammelt, ist ganz bei ihrer Sache. Eine Kirche, die den Utopien Raum gibt. Das tut schon ihr selbst gut. Wie viel mehr den anderen, die auf Zuspruch warten. Wach und ehrlich und manchmal ratlos und verzagt, so tasten wir uns alle gemeinsam in die Zukunft. Bester Proviant ist die Ahnung, dass es trotz aller Krisen gut werden kann. Die Sehnsucht danach ist eine Kostbarkeit, die der Heilige Geist uns schenkt. Nicht mehr, nur eine Sehnsucht, aber auf keinen Fall weniger als eine himmlische Geistgabe!

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Schlachthöfe in Schleswig-Holstein – Studientag zu prekären Arbeits- und Lebensbedingungen von Beschäftigten

Die Auftaktveranstaltungen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen von Beschäftigten in heimischen Schlachthöfen laden der DGB, der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt, die katholische Pfarrei St. Ansgar Itzehoe und das CJK am Samstag, 17. Februar, von 10-15 Uhr in das Breklumer Kolleg ein. Drei hochkarätig besetzte Gesprächsrunden mit Vertretern von Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Kirchen nehmen sich dieses schwierigen Themas an.

In Schleswig-Holstein liegen Standorte mehrerer großer industrieller Schlachthöfe. Geschlachtet wird dort jedoch kaum mehr selbst. Subunternehmer sind im Einsatz und bei diesen wiederum arbeiten hauptsächlich Menschen aus Rumänien oder anderen osteuropäischen Ländern im Rahmen der europäischen Arbeitnehmerfreizügigkeit. Sie werden häufig als Werkvertragsarbeitnehmer, oft auch als Wanderarbeiter beschrieben. Wie aber ist ihre Arbeitssituation? Wie wohnen sie, wie fühlen sie sich hier integriert?
Nach der Begrüßung durch Martin Kayenburg, Kirchenvorstand St. Ansgar und Landtagspräsident a.D., geht es zunächst um die Ökonomie der Schlachtindustrie in Schleswig-Holstein. Der zweite Teil wird die Arbeitssituation in den industriellen Schlachthöfen anhand von Erfahrungen aus Schleswig-Holstein in den Blick nehmen. Schließlich diskutieren die Veranstalter mit Vertretern aus der Landespolitik unter dem Stichwort „Was zu tun wäre – Anforderungen an Politik und Gesellschaft“. Auf dem Politik-Podium sind die Landtagsabgeordneten Heiner Rickers (CDU), Kirsten Eickhoff-Weber (SPD), Kay Richert (FDP), Flemming Meyer (SSW) sowie Bernd Voß (Grüne). Die Veranstaltung leiten Susanne Uhl (DGB), Joachim Kirchhoff (Pfarrer der katholischen Gemeinde Itzehoe) und Friedemann Magaard (CJK). Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird bis zum 13.02. unter 04671-91120 oder info@christianjensenkolleg.de gebeten.

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Zwischen Himmel und Nirwana

Fernöstliche Spiritualität übt eine große Faszination auf viele Menschen aus. Dies spiegelt sich auch darin wider, dass Yoga und Meditation immer selbstverständlicher werden. Buddhistische Haltungen sind für viele Menschen hilfreich und interessant, etwa unter dem Begriff der Achtsamkeit. Was suchen Menschen in östlicher Spiritualität und Philosophie, das sie im westlichen Kulturkreis nicht finden? Dazu findet ein Gesprächsabend am Freitag, 16. Februar, 18-21 Uhr in Breklum statt.
E geht um den Kern buddhistischer Philosophie oder Psychologie, um Vorstellungen vom Göttlichen und um Bezugspunkte zum christlichen Kontext. Ingola Pantke, praktizierende Buddhistin, Yogalehrerin, und Pastorin Magdalene Hellstern-Hummel, Referentin für Spiritualität und geistliches Leben im Gemeindedienst der Nordkirche, referieren. Karsten Wolff von der Ökumenischen Arbeitsstelle im Kirchenkreis Nordfriesland und Jutta Jessen-Thiesen, Referentin für ökumenische Spiritualität im Zentrum für Mission und Ökumene, leiten das Gespräch.

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Zeit für Klang und Stille

Auszeitwochenende mit Arne Frercks

Einfache Körper- und Achtsamkeitsübungen, sowie die Erfahrung, gemeinsam zu musizieren und zu singen, sind die Basis eines Wochenendes mit dem Musiker und Musiktherapeuten Arne Frercks, das am 24.-25.02. im CJK stattfindet. Arne Frercks arbeitet mit einer Reihe ungewöhnlicher Instrumente, die eines gemeinsam haben: sie besitzen keine „falschen“ Töne und es ist mit minimalem Aufwand möglich, ihnen schöne Klänge zu entlocken. Daneben gibt es Zeiten der Stille und Entspannung. Vorkenntnisse und besondere Fähigkeiten sind nicht nötig. Neben Arne Frercks leitet Pastorin Jutta Jessen-Thiesen, Referentin für ökumenische Spiritualität im Zentrum für Mission und Ökumene das Auszeitwochenende. Anmeldungen sind bis zum 10. Februar 2018 bei Petra Conrad im Büro des Zentrums für Mission und Ökumene in Breklum unter Tel.: 04671/ 911214 oder E-Mail: buerobreklum@nordkirche-weltweit.de erbeten. Die Kosten sind 120 Euro für das Seminar, Einzelzimmer und Verpflegung.

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„Kein Geplärr!“ Slam-Workshop mit Björn Högsdal

Zum zweiten Mal muss der Kieler Autor, Trainer und Kulturveranstalter Björn Högsdal ran. Er coacht für das zweite Predigtslam-Projekt an der Westküste. Später, am 11.02. erklingen fünf Kurzpredigten in der Husumer St.Marien-Kirche. Wer ermuntert die Gemeinde zum kräftigsten Gesang? Zumal der Predigttext, den alle fünf Predigten bedenken, am Gemeindegesang kein gutes Haar lässt: „Tu weg von mir das Geplärr deiner Lieder, spricht der Herr“ (Amos 5).

Björn Högsdal hat zahllose Poetry-Slams bestritten. Nun bereitet Högdahl wieder im Christian Jensen Kolleg für den Predigt-Slam vor. Weitere Interessierte können an dem Workshop teilnehmen, ihre eigene Predigtsprache ein wenig auffrischen und anschleifen. Werkstücke werden erarbeitet und präsentiert. Am Ende ersetzt das Lob des Meisters den „Applausometer“, der manchen Poetry-Slam entschieden hat.

Begleitet wird der Workshop und das gesamte Projekt von Inke Raabe (Kirchenkreis Nordfriesland) und Friedemann Magaard (CJK)

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Britten-Owen-Tagung fällt leider aus

„What passing-bells for these who die as cattle?“ – die unter diesem Titel geplante Tagung zu Britten’s „War Requiem“, anlässlich des 100. Todesjahrs des Lyrikers Wilfred Owen muss leider ausfallen. Sie sollte vom 13.-14.01. stattfinden, mit Impulsen von Rudolf Kelber und Dr. Iris Höger.

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„Geschichten aus Damaskus“ – Ausstellung mit Vernissage

Am Mittwoch, 10. Januar, lädt das Christian Jensen Kolleg in Breklum zu 19 Uhr zu einer Vernissage ein. Die Ausstellung „Geschichten aus Damaskus“ zeigt Bilder des Künstlers Boutros al-Maari, der 1968 in Damaskus geboren ist. Momentan lebt und arbeitet er in Hamburg. Von 2008 bis 2012 lehrte er als Professor an der Universität der Schönen Künste in Damaskus. Der Künstler wird bei der Vernissage persönlich dabei sein.

Täglich malt und zeichnet Boutros Al-Maari gegen das Vergessen. Mit seinen „Geschichten aus Damaskus“ verankert sich der Künstler in seinem Heimatland und öffnet uns zugleich ein Fenster gen Syrien. Seine Arbeiten sind Zeugnisse dieser künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Krieg, mit Syrien wie es mal war und mit der Hoffnung wie es eines Tages sein könnte. Die Ausstellung ist bis zum 15.02. zu sehen.

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Demokratie-Kolleg – leider nicht…

Die Abschlussveranstaltung des Demokratie-Kollegs „Wie geht Frieden heute?“ am Mittwoch, 22.11.2017,im Kieler Landeshaus muss leider ausfallen. Bedauerlich, weil das Thema aktuell und hochrelevant ist, und weil die elf regionalen Veranstaltungen in den Schleswig-Holsteinischen Wahlkreisen der Bundestagswahl im Sommer 2017 zu ausgesprochen lebendigen und demokratie-fördernden Diskussionen geführt hat. Die politische und ethische Beschäftigung mit Friedensfragen geht aber weiter!

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sola scriptura – die Schrift gemeinsam mit Christen und Juden lesen

Luther hat dazu aufgerufen, die Bibel zu lesen. Was kann man also im Gedenkjahr der Reformation Besseres tun als dies. Das Besondere ist: Wir wollen die Bibel lesen in der Einheit von Altem- und Neuem oder besser Erstem und Zweiten Testament. Die Einleitung der Evangelien von Lukas und Matthäus, die in der Advents- und Weihnachtszeit wieder zu hören sein werden, sind anders auch gar nicht zu verstehen. Als jüdischer Referent hilft Joshua Pannbacker aus Kiel die Bezüge und Verbindungen zu erkennen. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, nur die Lust, sich auf die Bibel einzulassen.

Pastorin Anke Wolff-Steger und Pastor Andreas Schulz-Schönfeld laden alle Interessierten dazu nach Breklum ein.

Vom 17.11. um 17.00 Uhr bis 18.11. 17.00 Uhr findet das Seminar statt. Es kostet mit Übernachtung und Mahlzeiten 60 Euro.

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Künftiger Bischof der lutherischen palästinensischen Christen im Heiligen Land zu Gast!

Am 19.-20. Oktober referiert Pfarrer Ibrahim Azar bei der Veranstaltungsreihe „Lutherkolleg“, Pastor der arabischen Gemeinde in der Erlöserkirche in Jerusalem. Ibrahim Azar wird im Januar 2018 als Bischof der Ev.-Luth. Kirche Jordaniens und des Heiligen Landes (ELCJHL) eingeführt. Das Lutherkolleg hat während der Reformationsdekade jedes Jahr einen Blick in eine der Partnerkirchen der Nordkirche geworfen und gefragt, wie die betreffende Kirche „ihren“ Luther versteht und was es in ihrem Kontext bedeutet, lutherische Kirche zu sein. Die Reihe des Lutherkollegs schließt in diesem Jahr mit dem Blick in das Heilige Land. Die ELCJHL ist eine kleine Kirche unter den arabischen Christen, der aber durch ihre Schularbeit eine wichtige Rolle zukommt. Pastor Azar wird seine Kirche inhaltlich vorstellen. Dies ist eine einmalige Möglichkeit, einen Einblick in die Herausforderungen dieser Kirche zu bekommen und zu erfahren, was es in dem besonderen Kontext von politischen und religiösen Spannungen bedeutet, lutherische Kirche zu sein. Interessierte können sich noch anmelden. Das Seminar beginnt am 19.10. um 11 Uhr und endet am 20.10. um 13 Uhr. Die Seminarteilnahme kostet mit Übernachtung und Mahlzeiten 60€.

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Ansichten – Einsichten. Ein Kunstprojekt mit Geflüchteten

Anahita, Jevin, Vanessa, Alex, Issam und Omar sind in Kürze Gäste im Christian Jensen Kolleg. Sie nehmen vom 16. – 20. Oktober an der Kunstwerkstatt „ANSICHTEN – EINSICHTEN: Menschen(un)würde auf der Flucht“ teil. Ihre Fluchterfahrungen bringen sie in eine ästhetische Gestalt. Alle sechs verfügen über besonderes künstlerisches Talent. Anahita etwa lernte von einer Schülerin, der sie privat Englisch-Unterricht gab, besondere künstlerische Praktiken und Techniken. Mittlerweile hat Anahita schon mehrere Gemeinschaftsausstellungen mit ihren Werken beschickt und auch eigene Ausstellungen gezeigt.

Die sechs Künstlerinnen und Künstler verleihen ihren Fluchterfahrungen unter Anleitung von Barbara Kirsch künstlerischen Ausdruck. Die Bilder arbeiten mit den Fragen: Wo haben sie Menschenwürde erfahren? Wo haben sie diese gerade besonders vermisst? Dazu formulieren sie Texte, die ihre Erlebnisse erläutern. Ein Fotograf begleitet das Projekt, er dokumentiert die Arbeitsphase und die Künstlerinnen und Künstler. Barbara Kirsch hat bereits mehrere Projekte mit Flüchtlingen begleitet. An ihrer Seite arbeitet Hans Baron, Studienleiter im Christian Jensen Kolleg.

Zu den ausgestellten gemalten Bildern werden außerdem Portrait-Fotos gestaltet.

Nach dem Werkstattprojekt entsteht eine Dokumentation, in der die Bilder, Geschichten und Portraits festgehalten werden. Die Kunstwerkstatt wird durch die „stiftung-menschenwürdiges-leben“ der Stifterin Ingrid von Hänisch gefördert und möglich gemacht. Wer Fluchterfahrungen gemacht hat und an der Kunstwerkstatt teilnehmen möchte, kann sich im Kolleg anmelden: 04671-91120 oder info@christianjensenkolleg.de.

Die Werke der Künstlerinnen und Künstler werden anschließend im Christian Jensen Kolleg präsentiert. Das Kolleg lädt ein zur Vernissage am 20. Oktober 2017 ab 15 Uhr. An der Vernissage nimmt neben anderen Gästen der Flüchtlingsbeauftragte Stefan Schmidt teil.

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Mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens – Workshop zur Spiritualität des Friedens

Bild: "Frieden", © nordkirche-weltweit.de

Zu Beginn der Friedensdekade schauen wir den Wunsch nach Frieden genauer an. Was können wir tun? Welche inneren und äußeren Haltungen sind hilfreich, um zum Frieden beizutragen? Was macht uns friedlich oder friedfertig? Haben wir als Einzelne überhaupt eine Einflussmöglichkeit?

Wir wollen mit diesem Workshop vom Samstag, 11. November, 10 Uhr bis Sonntag, 12. November 2017, 13 Uhr im Christian Jensen Kolleg in Breklum einen Raum für neue Reflexionen bieten. Dabei nehmen wir unsere Denk­muster und Glaubenssätze 

kritisch unter die Lupe. Wie reagieren wir in Konfliktsituationen? Wir stellen auch den Bezug zur Welt her. Gibt es hilfreiche Haltungen oder Sichtweisen? Welche Rolle kann mein Glaube oder meine Spiritualität spielen? Wie prägt diese/r meine Wahrnehmung der Welt oder umgekehrt?

Wir werden darüber reden und diskutieren, aber auch singen und meditieren.

Leitung Yvonne Berner, Flüchtlingsbeauftragte (ausgebildet als Friedensfachkraft), Jutta Jessen-Thiesen. Die Kosten für das Seminar, Verpflegung und Unterbringung im Einzelzimmer betragen 70 Euro. Anmeldung bis 12. Oktober 2017 bei Petra Conrad, 04671 9112-14, buerobreklum@nordkirche-weltweit.de

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Rückblick: 3. Landkirchenkonferenz

Von Lena Modrow

Der demografische Wandel, die Entwicklung der Mitgliederzahlen und der drohende Nachwuchsmangel – all das macht Kirchengemeinden zu schaffen. Um die Probleme anzugehen, fand Ende September die dritte Land-Kirchenkonferenz in Breklum statt, zu welcher der Bischof im Sprengel Schleswig und Holstein, Gothart Magaard, das Christian Jensen Kolleg sowie der Gemeindedienst und die Evangelische Akademie der Nordkirche eingeladen hatten.  Weiterlesen

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„Wie geht Frieden heute?“ Demokratie-Kolleg zur Bundestagwahl

AUCH BEI STURM:
Die Veranstaltung findet – vielleicht nur in kleiner Runde -, aber sicher statt!

In Breklum diskutieren die Direktkandidaten zur Bundestagswahl am Mittwoch, 13. September, um 19 Uhr im Christian Jensen Kolleg. Unter der Überschrift „Wie ‚geht‘ Frieden heute?“ beziehen sie unter anderem Position zu Rünstungsbudgets, Entwicklungshilfe und Fragen des inneren, sozialen Friedens. Zugesagt haben ihre Teilnahme an der Podiumsdiskussion: Astrid Damerow (CDU), Matthias Ilgen (SPD), Arfst Wagner (B90/Grüne), Michael Schilke (Linke), Berthold Brodersen (FDP) und Jürgen Izdebski (AfD). Der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltung ist Teil des „Demokratie-Kollegs 2017 zur Bundestagswahl“. In allen Wahlkreisen Schleswig-Holsteins fordern verschiedene Einrichtungen der Nordkirche die Direktkandidaten auf, sich den Fragen der Wähler rund um Frieden, Freiheit, Sicherheit und Gerechtigkeit zu stellen. „Wir laden die Menschen ein, an der politischen Meinungsbildung mitzuwirken, denn eine lebendige Demokratie lebt davon, dass sich Bürgerinnen und Bürger einmischen und sich für ihre Werte stark machen“, erläutert Frank Zabel. Der Leiter der Stabstelle Presse und Kommunikation der Nordkirche moderiert die Podiumsdiskussion im Christian Jensen Kolleg Breklum gemeinsam mit dem CJK-Leiter Friedemann Magaard. „Demokratie ist ein hohes Gut. Millionen Menschen auf der Welt beneiden uns darum, dass wir an freien Wahlen teilnehmen können. Nutzen wir diese Chance und diskutieren mit Politikerinnen und Politikern“, lädt Friedemann Magaard ein.
Im ersten Teil dieser Veranstaltung erhalten die Direktkandidaten Gesprächsimpulse aus einem Vorbereitungsteam. Im zweiten Teil des Abends können sich die Besucher mit ihren eigenen Fragen an die Politiker auf dem Podium wenden.

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Versöhnung in Namibia?

Die Folgen der deutschen Kolonialgeschichte sind in Namibia bis heute wirksam. Ein Studientag im Christian Jensen Kolleg thematisiert am Freitag, 01. September, mögliche politische, zivilgeschichtliche und kirchliche Konsequenzen.

Was braucht es, damit Hereros, Nama und Deutsche einen Neuanfang machen können? Die Kolonialgeschichte von Deutsch-Südwest, und damit einhergehende schwere deutsche Schuld, hinterlässt Spuren bis heute. Dazu spricht Ruprecht Polenz, der bis zu seinem Ausscheiden aus dem Deutschen Bundestag Vorsitzender im Auswärtigen Ausschuss. Gegenwärtig verhandelt der CDU-Politiker im Auftrag der Bundesregierung als offizieller Vertreter im Dialog mit dem Staat Namibia über den Völkermord an den Herero und Nama. Der berichtet von seinen Erfahrungen in den Verhandlungen sowie von seiner Einschätzung, was es tatsächlich braucht, damit Versöhnung werden kann in Namibia.

Als weitere Impulsgeber sprechen Dr. Klaus Schäfer, Direktor des Zentrum für Mission und Ökumene der Nordkirche, über die historische Dimension, sowie Landesbischof Gerhard Ulrich über die aktuellen kirchlichen Positionen von Lutherischem Weltbund, EKD und Landeskirche.

Nach der Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes, die im Mai 2017 in Namibia stattfindet, stellt sich dringlich die Frage, welche Rolle Kirchen dabei übernehmen können und müssen. Und wie können befreiungstheologische Impulse zu Schuld und Versöhnung die Kirche in Deutschland beleben?

Der Studientag am 01.09. findet unmittelbar vor der Generalversammlung des ZMÖ in Breklum statt und wird von 10-15 Uhr dauern. Die Moderation liegt bei dem theologischen Leiter des CJK Friedemann Magaard. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung wird dennoch geben, unter info@christianjensenkolleg.de oder 04671-91120.

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Neue Nachbarn – wie Integration auf dem Land gelingt Ein Abend zu Chancen und Herausforderungen für die Flüchtlingsarbeit in den ländlichen Räumen

Montag, 04. September 2017

18.00 – 21.00 Uhr

Bei der Integration von Geflüchteten sind die Dörfer bären-stark. Manches gelingt deutlich besser als in städtischen Kontexten. Die dörfliche Gemeinschaft trägt. Gleichzeitig erschwert, was die ländlichen Räume ohnehin einschränkt, auch die erfolgreiche Arbeit mit Flüchtlingen und Migranten: Ohne kluge Mobilitätskonzepte sind Bildung, Arbeitsplätze und medizinische Versorgung nicht erreichbar. Berufliche Integration ist aber eines der Schlüsselthemen erfolgreiche Integration. Am Montag, 04.09., findet dazu von 18-21 Uhr eine Veranstaltung im Christian Jensen Kolleg in Breklum statt, organisiert von der Akademie für die Ländlichen Räume, der IHK zu Flensburg und dem CJK.

Die Akademie für die Ländlichen Räume legte aktuell im Sommer 2017 eine Expertise unter dem Titel „Neue Nachbarn – Zusammenleben im Ländlichen Raum“ vor. Deren Empfehlungen unterziehen sich nun dem Praxistest. Fachleute und Interessierte diskutieren Rahmenbedingungen und Lösungsansätze für erfolgreiche Integration auf dem Land. Antje Schwarze von MOZAIK hat die Expertise maßgeblich erarbeitet. Catharina J.Nies, Referentin und Koordinatorin für Flüchtlingsfragen der IHK Flensburg, sowie Peter Martensen, Integrationsbeauftragter und Kreiskoordinator in Flüchtlingsfragen im Kreis Nordfriesland, geben Impulse. Torsten Sommer (Akademie für die Ländlichen Räume) und Friedemann Magaard (CJK) moderieren. Der Eintritt frei. Ein kleiner Imbiss ist vorbereitet. Anmeldungen sind bis 28.08. über info@christianjensenkolleg.de oder 04671-91120 erbeten.

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Was kommt nach dem „Preetzer Modell“? Fachtagung zum Gestaltwandel in der Pastoralpsychologie

Das sogenannte Preetzer Modell steht für ein umfassendes Ausbildungs-, Aufgaben- und Identitätskonzept evangelischer Pastorinnen und Pastoren, das aus pastoralpsychologischem Selbstverständnis die evangelische Kirche in Norddeutschland

jahrzehntelang geprägt hat. Der Kieler Theologe und Psychoanalytiker Joachim Scharfenberg (1927 – 1996) hat dieses Modell maßgeblich mit beeinflusst. Während etliche Kolleginnen und Kollegen mit dezidiert pastoralpsychologischem Hintergrund dieser Jahre in den Ruhestand gehen, stellt sich die Frage, wie sich Seelsorge, Supervision und Pastoralpsychologie heute verändern und neu gestalten?

Vom Freitag, 24.11.2017, 15.00 Uhr bis Samstag, 25.11.2017, 13.00 Uhr, findet dazu eine Fachtagung im Christian Jensen Kolleg statt. Inhaltlich dreht es sich zentral um die Fragen, welche veränderten Anforderungen auf Gemeindepastor_innen zukommen, und was dies für pastorale Aus- und Fortbildung bedeutet? Welche Chancen und welche Risiken liegen in der Professionalisierung der Seelsorge? Welche Funktionen kommen heute der Supervision zu? Ist das „pastoralpsychologische Paradigma“ passé? Hat das Preetzer Modell ausgedient? Oder gehört der Ansatz zu den bleibend notwendigen Ressourcen der Nordkirche?

Namhafte Impulsgeber_innen leuchten unterschiedliche Perspektiven des Themas aus, unter ihnen Bischof Gothart Magaard, Christoph Störmer, Gesa Kratzmann, Redlef Neubert-Stegemann, Dorothea Fehring, Florian-Sebastian Ehlert. Den Hauptvortrag hält Prof. Dr. Ulrike Wagner-Rau aus Marburg. Es moderiert Friedemann Magaard, CJK.

Der Kostenbeitrag für Teilnehmende liegt bei 100,-. Anmeldungen werden über das CJK erbeten: 04671-91120 oder info@christianjensenkolleg.de.

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Nachhaltigkeit wird Wirklichkeit – Bewerber und Gewinner des Nachhaltigkeitspreises Schleswig-Holstein 2017 stellen sich vor

Montag, 11.09.2017, 18.00 – 21.00 Uhr

mit Imbiss

35 Initiativen, Einrichtungen und Kommunen haben sich für den Nachhaltigkeitspreis Schleswig-Holstein 2017 beworben. Sieben Bewerber wurden mit einem Preis gewürdigt. Am Montag, 11. September, werden alle Bewerber- und Preisträger-Projekte im Christian Jensen Kolleg in Breklum vorgestellt. Einige Projektpartner präsentieren ihr Projekt persönlich.

Der Nachhaltigkeitspreis beweist: Menschen lassen sich motivieren, dem Klimawandel und anderen bedrohlichen Umweltveränderungen wirksam und kreativ zu begegnen. Nachhaltigkeit wird in diesen Initiativen Wirklichkeit. Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster verändern die Volkswirtschaft.

Die Leitung des Abends, der von 18-21 Uhr dauert, liegt bei Studienleiter Hans Baron. Da ein Imbiss gereicht wird, wird um Anmeldung gebeten. 04671 9112-0 oder info@christianjensenkolleg.de. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende gebeten.

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Frauenkirchentag in Nordfriesland zum Thema: Wut mutt rut kraftvoll leben – wie Wut dabei helfen kann

Von: Claudia Hansen

Alle 2 Jahre treffen sich knapp 80 Frauen im Alter von 20 bis 85 Jahre um mit uns den Frauenkirchentag zu feiern! Stets im September, diesmal Samstag der 16.9.,wird von 10 bis 12 Uhr gehört, diskutiert, gesungen, erlebt und erfahren.

Diesmal widmen wir uns dem Thema Wut und Aggressionen. Mit Donata Oerke konnten wir eine fundierte Hauptreferentin gewinnen. Als Coach und Aggressionsberaterin spricht sie von Aggressionsarbeit als Friedensarbeit, vom nicht gelebten Potenzial. Insbesondere Frauen fällt es schwer sich diesem Gefühl auch nur anzunähern. Die eigene Sozialisation spielt dabei oft eine große Rolle.

Am Nachmittag geht es in 5 verschiedene Workshops: Im Improtheater werden alle Gefühle geübt und erfühlt. Es wird einen Workshop zur Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg geben und einen zum Thema Psychosomatik( wo bleibt die Wut im Körper?) bei unterdrückter Wut. Außerdem wird es einen Workshop zum Thema Kirche und Sozialisation zum Thema Wut geben und Wege damit umzugehen und Donata Oerke wird ihr Thema in einem Workshop weiter anleiten.

Musik an der Harfe von Natalie Ingwersen, ein geistlicher Abschluss und Zeit für Gespräche untereinander runden den Tag ab. Wir werden unseren Frauenkirchentag in bewährter Weise im Christian Jensen Kolleg in Breklum abhalten und der Eintritt wird 12 Euro betragen, inklusive Verpflegung und Getränke über den Tag. Eine Ermäßigung auf 8 Euro ist möglich.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Genaue Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter www.evangelisches-regionalzentrum.de unter der Rubrik Frauenarbeit. Anmelden können Sie sich im Sekretariat unter: sekretariat@erw-breklum.de oder Telefon                   04671-6029 927. Bitte geben Sie Namen, Telefon und Adresse an.

 

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Leben in der Einen Welt. Weil wir keine zweite haben. „Tage der Einen Welt. Breklum“ im Juni 2017

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„Rechtspopulismus“ – Vortrag erneut abgesagt

Weil Prof. Virchow aus Düsseldorf immer noch erkrankt ist, muss der bereits verschobene Vortrag zum Rechtspopulismus (19.06.) im Christian Jensen Kolleg in Breklum heute wiederum ausfallen. Ein Folgetermin steht nicht fest.

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Letzte Plätze frei beim Hallig-Pilgern

Ein paar Plätze sind noch frei, wenn vom 13.-16.08. die Pilgerwege auf die Hallig und an den Deich führen. Hilde Zeriadtke und Friedemann Magaard begleiten diese Wege, die in der Weite des Weltnaturerbes Wattenmeer neue Horizonte öffnen. Pilgerwege führen zum Herzen. „DU bist meine Warft“, heißt es in den Hallig-Psalmen von Dietrich Heyde.
Geistliche Impulse, Gespräche und Zeit für Stille prägen das Hallig-Pilgern, bei Ebbe und bei Flut. Die Gezeiten lehren, was das Herz braucht. Anmeldungen bis zum 12.07. unter info@christianjensenkolleg.de oder 04671-91120.

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Leben in der Einen Welt. Weil wir keine zweite haben. „Tage der Einen Welt. Breklum“ im Juni 2017

Wie gelingt es, die Güter des Lebens gerecht zu verteilen. Wie gelingt es, Lebenschancen und Lebensfreuden in allen Teilen dieser Einen Welt verfügbar zu machen? Die „Tage der Einen Welt. Breklum“ führen Fragende, Interessierte, Suchende, Engagierte zusammen. Es gibt viel zu hören, zu lernen. Und es gibt so viel zu tun. Also: Anfangen. Nicht zuletzt: Es wäre gut, dabei nicht allzu allein zu sein. Also sollten wir uns vernetzen.

Zum 23.-25. Juni laden die vier Campus-Partner in Breklum erstmals zu den „Tage der Einen Welt“. An drei Tagen treffen sich Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft in sehr unterschiedlicher Form, um an einem gemeinsamen Thema zu sein: Dem Leben in der Einen Welt. Daher werden etliche für genau ihren Tag nach Breklum kommen. Andere wollen aber Samstag und Sonntag zusammen erleben – oder vom Samstagabend in den Sonntag hineinfeiern. Alles ist möglich. Ein offenes, modulares System.
2017 geht es zentral um Ernährungsgerechtigkeit. Am Freitag, dem 23.06., erleben 80 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Freiwilligen aus internationalen Austauschprogramm ein Planspiel zum G20-Gipfel in Hamburg. Am Beispiel des Getreide- und Reishandels werden die Interessen der Regierenden in Industrie- und Schwellenländern sowie die Perspektiven der Kleinbauern erlebbar. Am Samstag, 24.06., tragen Jugendliche ihre Erkenntnisse des Vortrags in einen Bildungstag unter dem Motto „Gerechtigkeit statt Almosen“ ein. Klaus Seitz von „Brot für die Welt“ wird darauf in seinem Vortrag ebenso eingehen wie auf die Impulse der beiden Vertreter der „speaker-tour“ zur Erlaßjahr-Kampagne, Mauricio Diaz aus Honduras und Gina Eufrigina dos Reis aus Mozambique. Nachmittags berichten jugendliche Freiwillige aus dem globalen Süden und aus Deutschland in einem Erzählcafe von ihrem Engagement. Workshops vertiefen. Abends kommen Gäste und Breklumer zu einem Gartenfest am Johannisfeuer zusammen. Der Sonntag steht ganz im Zeichen des weltweiten Ökumene. Die alte Festwiese kommt wieder zu Ehren, ein Gottesdienst im Freien verbindet Predigtimpulse von Propst Stefan Block mit Predigtgesprächen in kleinen Runden. Das Mittagessen wird in die geistliche Feier integriert.

Das Netz, das die „Tage der Einen Welt. Breklum“ knüpft, verbindet Generationen und politische Lager. Es verbindet Menschen, die ohne Glauben froh sind, mit denen, die aus dem Glauben heraus handeln, oder auch nur zögernd bekennen. Das Verbindende ist: Diese Eine Welt ist zu schön, um sich nicht für sie zu engagieren. Und für die Geschöpfe, die darauf leben. Menschen, Tiere, Pflanzen.

Die „Tage der Einen Welt. Breklum“ werden von den Breklumer Campus-Partnern gemeinsam veranstaltet: Das Christian Jensen Kolleg, das Zentrum für Mission und Ökumene, das Evangelische Regionalzentrum und die Kirchengemeinde arbeiten Hand in Hand. verstehen sich als Ergebnis zum Lernen, Begegnungen, Verabreden und Feiern. Je nachdem. Je mit wem. Freiwillige aus den Ländern des Südens treffen mit ehemaligen Freiwilligen zusammen, die im Süden waren. Engagierte aus Welt-Läden und Partnerschaftsgruppen kommen zusammen mit politischen Aktivist_innen. Die entwicklungspolitischen Fragen verbinden sich mit ökumenischen Aspekten. Gutes Leben weltweit, darum geht’s. Gutes Leben auch in Breklum, bei den „Tagen der Einen Welt“.

Anmeldungen unter info@christianjensenkolleg.de.

 

Mehr Infos unter www.tage-der-einen-welt.de

 

 

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Werkstatt zum jüdisch-christlichen Dialog

Am Freitag, 02.06., laden die Jerusalem-Akademie in Hamburg und das CJK von 15-19 Uhr zu einem Studientag nach Breklum ein. Die Leitung hat Dr. Hans-Christoph Goßmann inne.
Nach der Katastrophe der Shoa hat es in Deutschland nach 1945 einen Neuanfang in den Beziehungen zwischen Juden und Christen gegeben. Wie es dazu gekommen ist und wie der christlich-jüdische Dialog nun gelebt und gestaltet wird, nimmt dieser Studientag genauer in den Blick. Dabei werden auch einige kirchliche Verlautbarungen zum christlich-jüdischen Dialog gemeinsam gelesen und besprochen.
In diesen Texten verdichten sich gleichsam die gewonnenen neuen Einsichten, die sich erschließen, wenn man das Judentum und die jüdischen Wurzeln unseres christlichen Glaubens genauer in den Blick nehmen.
Interessierte am interreligiösen Dialog, Religionslehrerinnen und –lehrer, theologische Laien und Profis sind herzlich willkommen. Die Teilnehmenden zahlen einen Unkostenbeitrag von bis zu 20,- Euro.

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